"Da habt ihr euch was aufgehuckt" sagen viele. Stimmt! Aber warum auch nicht? Das Haus ist alt und groß und bietet viele Möglichkeiten für eine große Familie. Und wir können und wollen viel selbst machen. Dieser Blog dokumentiert den Umbau und die Sanierung unseres alten Bauernhauses in Mötzlich.

Montag, 30. Oktober 2017

Indian Summer und ein Fehltritt

30. Oktober 2017. Goldener Oktober, warm und so viele Sonnenstunden! Herbstlaub und Sonne verzaubern die Fassade und wir machen ernst: der erste Außenanstrich.





Getrübt werden die schönen Aussichten nur durch meinen Fehltritt. Auf dem Zimmergerüst, beim Spachteln der Decke. Ein Schritt zu weit, Boden unter den Füßen verloren, der linke davon dann ausgekugelt. 50 Zentimeter Höhe reichen dafür.
Dann kam der Krankenwagen, Fuß im Krankenhaus wieder eingerenkt, drei Tage auf Station. Die Mitarbeiter im "Bergmannstrost" waren alle super, freundlich und professionell.
Schreiben bis in die Nacht, Lesen, ein bisschen Fernsehen und etwas Erholung. Jetzt bin ich mit einem dicken Plastikschuh zwar eingeschränkt, aber wieder mobil. Glück im Unglück - es ging ohne OP und Komplikationen.


   

Montag, 9. Oktober 2017

Putzen

8. Oktober 2017. "Wer putzt denn hier?", fragt eine Freundin, die uns auf der Baustelle besucht. Firma Scholz-Bau, antworte ich. Lacher! Gemeint waren die Räume, wenn wir sie dann hoffentlich bald bewohnen. Nun, wir werden die Bude schon sauber kriegen ... Erst einmal muss sie überhaupt bewohnbar werden.
Mit dem Innenputz kommen wir diesem Ziel nun deutlich näher. Ja, hier wird geputzt! Verputzt.





Vier Tonnen Lehm und etwa eine Tonne Kalkputz sind schon an den Wänden. Der Lehm über der Wandheizung braucht nun Wochen, um zu trocknen. Danach kommt eine zweite Lehmschicht, verstärkt durch ein Gewebe gegen Rissbildung und darauf dann der Lehm-Feinputz.