4. Juli 2017. In den letzten Tagen haben wir eine Leerlaufphase (wir warten auf die Fenster und die Dämmstoffe) genutzt, um den lange geplanten Teilabriss am alten Haus zu beginnen. Im Ergebnis ist das Haus 3 Meter kürzer und zeigt wieder etwas mehr von dem schönen alten Fachwerk.
Die Erdgeschossebene haben wir noch nicht angegriffen, sondern mit einem ganz einfachen Flachdach provisorisch abgedichtet. Den ersten Regen hat das neue Dach schon überstanden, wie man am Ende der Galerie sehen kann.
Montag, 10. Juli 2017
Montag, 29. Mai 2017
Kannste streichen ...
... was bei den alten Balken nicht ganz einfach ist. Hochtechnologie aus fachfremden Innovations-Sparten kommt hier erfolgreich zum Einsatz.
zweimal streichen, dann putzen - ist doch ganz einfach!
Und am Ende des Tages:
Und am Ende des Tages:
Sonntag, 14. Mai 2017
Zimmern im Zimmer
14. Mai. Hier ein angehender Zimmermann mit ersten Übungen.
Stützbalken aus altem Holz und zugleich Dekoration für einen Wohnraum.
Stützbalken aus altem Holz und zugleich Dekoration für einen Wohnraum.
Montag, 17. April 2017
Mit Lehm ins Lot
15. April 2017. Die Wände im Obergeschoss sind schief. Sie haben eine Neigung mal nach oben oder nach unten. Jede Fachwerkwand ist ein bisschen verschoben - bis zu sieben Zentimeter Abweichung vom Lot.
Für die Innendämmung aus Holzfaserweichplatten brauchen wir einigermaßen glatte Untergründe. Lehm auf Lehm ist dafür das richtige. Warum nicht die Wände auch gleich ins Lot bringen? Nach etwas Tüftelei haben wir dafür einen Plan und inzwischen drei Tonnen von unserem alten Abbruch-Lehm wieder an die Wand gebracht.
Zur Vorbereitung den Lehm aus der Miete holen, mit dem Dachdeckerlift nach oben fahren und innen lagern.
Die Wand bereiten wir vor, indem wir auf die Holzbalken Streckmetall nageln. Das Gemisch aus Lehm, Sand, Steinen und 150 Jahre altem Stroh (!!) hält nicht auf Holz. Die Latten werden im Abstand von etwa einem Meter an die Wand geschraubt und mit Justierschrauben und Hölzern so befestigt, dass sie akkurat im Lot stehen.
Der Lehm wird in Bottichen eingesumpft und muss etwa einen Tag stehen, bis er verarbeitet werden kann. Als Handwerkzeug für das Werfen des Lehm-Stroh-Gemischs hat sich eine kurze gerade Gartenkralle sehr bewährt.
Die Latten bleiben in der Wand und dienen als Abziehhilfe. Mit einer zweiten Schicht aus feinerem Lehm und Sand, die wir zwei bis fünf Tage nach dem groben Bewurf aufbringen, wird eine gleichmäßige Wandebene hergestellt.
Für die Innendämmung aus Holzfaserweichplatten brauchen wir einigermaßen glatte Untergründe. Lehm auf Lehm ist dafür das richtige. Warum nicht die Wände auch gleich ins Lot bringen? Nach etwas Tüftelei haben wir dafür einen Plan und inzwischen drei Tonnen von unserem alten Abbruch-Lehm wieder an die Wand gebracht.
Zur Vorbereitung den Lehm aus der Miete holen, mit dem Dachdeckerlift nach oben fahren und innen lagern.
Die Wand bereiten wir vor, indem wir auf die Holzbalken Streckmetall nageln. Das Gemisch aus Lehm, Sand, Steinen und 150 Jahre altem Stroh (!!) hält nicht auf Holz. Die Latten werden im Abstand von etwa einem Meter an die Wand geschraubt und mit Justierschrauben und Hölzern so befestigt, dass sie akkurat im Lot stehen.
Der Lehm wird in Bottichen eingesumpft und muss etwa einen Tag stehen, bis er verarbeitet werden kann. Als Handwerkzeug für das Werfen des Lehm-Stroh-Gemischs hat sich eine kurze gerade Gartenkralle sehr bewährt.
Die Latten bleiben in der Wand und dienen als Abziehhilfe. Mit einer zweiten Schicht aus feinerem Lehm und Sand, die wir zwei bis fünf Tage nach dem groben Bewurf aufbringen, wird eine gleichmäßige Wandebene hergestellt.
Samstag, 18. März 2017
Richtfest
17. März 2017. Wir haben Richtfest gefeiert! OderwasmansofeiertnachdemdashalbeHauserneuert
wurdeaberdasDachschondawar. Jedenfalls: Der Rohbau ist fertig, die Zimmerleute und Maurer sind durch und wir sind in mehrfacher Hinsicht erleichtert. Zimmerer Thomas Sandrock hat den Spruch aufgesagt und Grit den letzten Nagel eingeschlagen. Nachbarn, Freunde und Bauleute kamen und wir haben gefeiert bis in die Nacht. Und die alten Balken verbrannt.
wurdeaberdasDachschondawar. Jedenfalls: Der Rohbau ist fertig, die Zimmerleute und Maurer sind durch und wir sind in mehrfacher Hinsicht erleichtert. Zimmerer Thomas Sandrock hat den Spruch aufgesagt und Grit den letzten Nagel eingeschlagen. Nachbarn, Freunde und Bauleute kamen und wir haben gefeiert bis in die Nacht. Und die alten Balken verbrannt.
Sonntag, 12. März 2017
Sie zeigt sich offen
12. März. ... aber nicht mehr lange. Jedenfalls nicht in dieser allzu offenen Art. Das Bild zeigt den Durchblick vom Dachboden bis zum Fußboden unten.
Hier eine kleine Galerie mit weiteren Einsichten.
Hier eine kleine Galerie mit weiteren Einsichten.
Mittwoch, 8. März 2017
Fehlboden wieder da
4. März. Ja, er heißt so, Fehlboden, der verfüllte Raum zwischen den Balken, der später nicht betreten wird, weil der Fußboden über die Balkenlage aufgelegt wird. Wir haben den Fehlboden so gebaut, dass er von unten eine schöne Ansicht ergibt, also die Decke dann nicht mehr gestaltet werden muss.
Hier mal in Schritten:
Die halbfertige Ansicht von unten. Dielungsbretter Kiefer, geschliffen und geölt, als Decke zwischen den alten Balken.
Ansicht von oben. Die fertige Bretterlage verschließt den Fehlboden.
Hier mal in Schritten:
Die halbfertige Ansicht von unten. Dielungsbretter Kiefer, geschliffen und geölt, als Decke zwischen den alten Balken.
Ansicht von oben. Die fertige Bretterlage verschließt den Fehlboden.
Rieselschutz drauf, Steine als Beschwerung und Teil der Füllung.
Jetzt nur noch ganz viel Lehm mit Stroh vermischt, 150 Jahre alt, frisch angefeuchtet ...
fertig!
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