"Da habt ihr euch was aufgehuckt" sagen viele. Stimmt! Aber warum auch nicht? Das Haus ist alt und groß und bietet viele Möglichkeiten für eine große Familie. Und wir können und wollen viel selbst machen. Dieser Blog dokumentiert den Umbau und die Sanierung unseres alten Bauernhauses in Mötzlich.

Sonntag, 21. Januar 2018

Eine Woche bis zum Einzug

20. Januar. Arbeiten bis zum Umfallen. Viel Chaos, noch mehr Planung und erste Ausblicke. In einer Woche ziehen wir hier ein. Was dann nicht fertig ist, passiert eben danach. An Einsatz ist kein Mangel. In der Galerie einige Bilder vom Stand der Innenarbeiten heute.


Und hier ein Einblick in die Vorarbeiten draußen, die notwendig waren, damit wir mit dem Transporter an das Haus heran kommen. Vielen Dank für die Nachbarschaftshilfe mit schwerem Gerät!



Wie kompliziert der Einzug unter Umständen werden kann, haben wir bei Oskar gesehen. Der ist am 11. Januar angekommen. Gemeint ist unser dicker Pufferspeicher, 160 cm im Umfang, 750 Kilo schwer. Leergewicht! Demnächst das Herzstück unserer Heizungsanlage. Für den Einzug musste eine Wand aufgestemmt werden und der Hofbaum musste als Kran herhalten. Wie das funktioniert hat? Im Video ist es zu sehen.


Montag, 15. Januar 2018

Jahresbilanz 2017

15. Januar. Unsere kleine Jahresbilanz für 2017: 3.600 Stunden Eigenleistungen, daneben viele Einsatzstunden der Baufirma für Putzarbeiten und der Installateure für Elektrik und Heizung.
In Eigenleistung haben wir rund 20 Tonnen alten Lehm eingesumpft und auf Wände und in Decken gebracht. Wir haben 15.000 Schrauben verarbeitet, um eintausend Meter Rahmenholz und Latten zu befestigen, 160 Quadratmeter Dämmung anzubringen, 800 Meter Heizrohr auf die Wand zu bringen und insgesamt 500 Quadratmeter OSB- und Rigipsplatten zu montieren. Viel geschafft!
Ja, Weihnachten und Jahreswechsel waren etwas ruhiger - aber eben nur etwas. Das Bild zeigt unser Einsatzteam vom 29. Dezember 2017.


 

Sonntag, 24. Dezember 2017

Das letzte Türchen

Sonntag, 24. Dezember 2017. Heute ist vierter Advent. Die letzte Kerze auf dem Adventskranz, das letzte Türchen und gleichzeitig Heilig Abend. Kurz vorher: das letzte Türchen auf der Baustelle wurde eingebaut.





Okay, eher eine recht große Tür. Die Terrassentür. Jetzt ist die Gebäudehülle komplett geschlossen. 30 Fenster und drei Türen sind nun neu. Dabei auch der krönende Abschluss im Ostgiebel mit dem schönen Rundbogenfenster.



Wie es das Wetter zulässt, kümmern wir uns nun um die Fensterverkleidungen außen. Hier bitte: Fenster gucken

Sonntag, 3. Dezember 2017

Wieder Winter

1. Advent 2017. War es nicht eben noch warm und hell? Die Ost-Fassade ist fertig gestrichen, doch es bleiben noch Restarbeiten, die weder zum Wetter, noch zur Jahreszeit passen.






Um es mit besinnlich passenden Versen zu sagen:

Plötzlich
in Mötzlich
fällt der Schnee
Winter tut weh.

Drinnen geht es (leidlich) voran. Alle Trennwände stehen nun, die Aufteilung der Innenräume oben ist fertig. Mein linker Fuß in Schienen macht jeden Santa Claus - Stiefel im Vergleich zu Ballerinas. Es muss halt "gehen". Einzug mal wieder verschoben.





Montag, 30. Oktober 2017

Indian Summer und ein Fehltritt

30. Oktober 2017. Goldener Oktober, warm und so viele Sonnenstunden! Herbstlaub und Sonne verzaubern die Fassade und wir machen ernst: der erste Außenanstrich.





Getrübt werden die schönen Aussichten nur durch meinen Fehltritt. Auf dem Zimmergerüst, beim Spachteln der Decke. Ein Schritt zu weit, Boden unter den Füßen verloren, der linke davon dann ausgekugelt. 50 Zentimeter Höhe reichen dafür.
Dann kam der Krankenwagen, Fuß im Krankenhaus wieder eingerenkt, drei Tage auf Station. Die Mitarbeiter im "Bergmannstrost" waren alle super, freundlich und professionell.
Schreiben bis in die Nacht, Lesen, ein bisschen Fernsehen und etwas Erholung. Jetzt bin ich mit einem dicken Plastikschuh zwar eingeschränkt, aber wieder mobil. Glück im Unglück - es ging ohne OP und Komplikationen.


   

Montag, 9. Oktober 2017

Putzen

8. Oktober 2017. "Wer putzt denn hier?", fragt eine Freundin, die uns auf der Baustelle besucht. Firma Scholz-Bau, antworte ich. Lacher! Gemeint waren die Räume, wenn wir sie dann hoffentlich bald bewohnen. Nun, wir werden die Bude schon sauber kriegen ... Erst einmal muss sie überhaupt bewohnbar werden.
Mit dem Innenputz kommen wir diesem Ziel nun deutlich näher. Ja, hier wird geputzt! Verputzt.





Vier Tonnen Lehm und etwa eine Tonne Kalkputz sind schon an den Wänden. Der Lehm über der Wandheizung braucht nun Wochen, um zu trocknen. Danach kommt eine zweite Lehmschicht, verstärkt durch ein Gewebe gegen Rissbildung und darauf dann der Lehm-Feinputz.



Sonntag, 3. September 2017

Sommer vorm Gerüst

August 2017. Sonne, Ruhe, Blütenpracht. ?!? Schweiß, Schmerzen, Baustaub. !?!



Beides. Und von allem derzeit viel. Jetzt laufen ganz viele Arbeiten gleichzeitig: die Elektrik im Obergeschoss, der Einbau der Trennwände und das Verlegen der Wandheizung.



Hier gibt es ein kleine Galerie vom Stellwandbau und vom Wandheizungsbau.