"Da habt ihr euch was aufgehuckt" sagen viele. Stimmt! Aber warum auch nicht? Das Haus ist alt und groß und bietet viele Möglichkeiten für eine große Familie. Und wir können und wollen viel selbst machen. Dieser Blog dokumentiert den Umbau und die Sanierung unseres alten Bauernhauses in Mötzlich.

Sonntag, 18. März 2018

Kapriolen

18. März 2018. Kapriolen sind Verrückheiten, Launen, übermütige Streiche. Mit dem Wetter erleben wir das gerade alle.
Wie das bei uns rund um das Haus aussieht, dazu hier eine Bilderfolge. Drei Sonnabende im März:

3. März: Vorgestern war metereologischer Frühlingsanfang. Der Außensitzplatz wartet ...


10. März: 18 Grad. Bauboom draußen! Weigmann & Söhne wieder im Außendienst. Wir starten den Bau eines Bikeports und genießen die Wärme.




17. März: Rückzug. Schnee schieben, statt Balken sägen. Außensitz verwaist (nein: beweißt). Dafür geht es drinnen weiter.






Dienstag, 6. März 2018

Was tun bei Kälte?

6. März 2018. Der ganze Februar klirrend kalt! Die Heizung läuft, nach kurzen Anfangsschwierigkeiten. Doch alle Wege führen über ein kaltes Treppenhaus.


Was können wir effektiv tun, wenn die Kälte das Bauen behindert?

A) Innenarbeiten, zum Beispiel Küche bauen. Inzwischen die zweite provisorische Ausgabe einer solchen.



B) Holz sägen, damit es in den Ofen passt.




C) Draußen Feuer machen.





D) Drinnen Feuer machen




Bingo! Alles richtig!

Dienstag, 20. Februar 2018

Einzug (total offline)

21. Februar 2018. Jetzt sind es schon mehr als drei Wochen, die wir alle in Mötzlich "hausen", also tatsächlich erstmals mehr Zeit im Haus verbringen mit wohnen, als mit bauen. Aber es ist eine Baustelle - und das bleibt wohl noch eine Weile so.



Herzlichen Dank hier noch einmal an die 15 Helfer, die uns am 27. und 28. Januar so tatkräftig unterstützt haben!











Es war schon ein verrückter Aufwand. Drei Fahrten mit dem 7,5 Tonner LKW, neun oder zehn Fahrten mit dem alten Kleinbus. Und dann sitzen wir auf der Baustelle mit drei (leidlich) bewohnbaren Räumen, 40 oder 50 Bücherkisten, ungezählten Umzugskartons und demontierten Möbeln ... Zum Glück funktioniert die winzige Baustellenküche, es gibt das kleine provisorische Bad unter der Treppe und Platz zum Einlagern ist ja auch vorhanden. Alles sehr schlicht und wenig gemütlich.
Ganz schlimm: wir leben tagelang sehr analog, Internet ist inzwischen auch ein Sondergut und irgendwie auch Luxus. Doch jetzt läuft der Rechner wieder und inzwischen gibt es sogar so etwas wie ein Arbeitszimmer. Jetzt bloggt es auch wieder ... Weitere Umzugsbilder folgen.

Sonntag, 21. Januar 2018

Eine Woche bis zum Einzug

20. Januar. Arbeiten bis zum Umfallen. Viel Chaos, noch mehr Planung und erste Ausblicke. In einer Woche ziehen wir hier ein. Was dann nicht fertig ist, passiert eben danach. An Einsatz ist kein Mangel. In der Galerie einige Bilder vom Stand der Innenarbeiten heute.


Und hier ein Einblick in die Vorarbeiten draußen, die notwendig waren, damit wir mit dem Transporter an das Haus heran kommen. Vielen Dank für die Nachbarschaftshilfe mit schwerem Gerät!



Wie kompliziert der Einzug unter Umständen werden kann, haben wir bei Oskar gesehen. Der ist am 11. Januar angekommen. Gemeint ist unser dicker Pufferspeicher, 160 cm im Umfang, 750 Kilo schwer. Leergewicht! Demnächst das Herzstück unserer Heizungsanlage. Für den Einzug musste eine Wand aufgestemmt werden und der Hofbaum musste als Kran herhalten. Wie das funktioniert hat? Im Video ist es zu sehen.


Montag, 15. Januar 2018

Jahresbilanz 2017

15. Januar. Unsere kleine Jahresbilanz für 2017: 3.600 Stunden Eigenleistungen, daneben viele Einsatzstunden der Baufirma für Putzarbeiten und der Installateure für Elektrik und Heizung.
In Eigenleistung haben wir rund 20 Tonnen alten Lehm eingesumpft und auf Wände und in Decken gebracht. Wir haben 15.000 Schrauben verarbeitet, um eintausend Meter Rahmenholz und Latten zu befestigen, 160 Quadratmeter Dämmung anzubringen, 800 Meter Heizrohr auf die Wand zu bringen und insgesamt 500 Quadratmeter OSB- und Rigipsplatten zu montieren. Viel geschafft!
Ja, Weihnachten und Jahreswechsel waren etwas ruhiger - aber eben nur etwas. Das Bild zeigt unser Einsatzteam vom 29. Dezember 2017.


 

Sonntag, 24. Dezember 2017

Das letzte Türchen

Sonntag, 24. Dezember 2017. Heute ist vierter Advent. Die letzte Kerze auf dem Adventskranz, das letzte Türchen und gleichzeitig Heilig Abend. Kurz vorher: das letzte Türchen auf der Baustelle wurde eingebaut.





Okay, eher eine recht große Tür. Die Terrassentür. Jetzt ist die Gebäudehülle komplett geschlossen. 30 Fenster und drei Türen sind nun neu. Dabei auch der krönende Abschluss im Ostgiebel mit dem schönen Rundbogenfenster.



Wie es das Wetter zulässt, kümmern wir uns nun um die Fensterverkleidungen außen. Hier bitte: Fenster gucken

Sonntag, 3. Dezember 2017

Wieder Winter

1. Advent 2017. War es nicht eben noch warm und hell? Die Ost-Fassade ist fertig gestrichen, doch es bleiben noch Restarbeiten, die weder zum Wetter, noch zur Jahreszeit passen.






Um es mit besinnlich passenden Versen zu sagen:

Plötzlich
in Mötzlich
fällt der Schnee
Winter tut weh.

Drinnen geht es (leidlich) voran. Alle Trennwände stehen nun, die Aufteilung der Innenräume oben ist fertig. Mein linker Fuß in Schienen macht jeden Santa Claus - Stiefel im Vergleich zu Ballerinas. Es muss halt "gehen". Einzug mal wieder verschoben.