"Da habt ihr euch was aufgehuckt" sagen viele. Stimmt! Aber warum auch nicht? Das Haus ist alt und groß und bietet viele Möglichkeiten für eine große Familie. Und wir können und wollen viel selbst machen. Dieser Blog dokumentiert den Umbau und die Sanierung unseres alten Bauernhauses in Mötzlich.

Sonntag, 28. April 2019

Garten- und Landschaftsbau

28. April 2019. Der Frühling greift Raum, der Sommer ist nicht weit. Lange haben wir überlegt und geplant. Letztes Jahr die große Rasenfläche in der Mitte, dieses Jahr Einsatz mehr an den Rändern.

Erstmal die älteste und inzwischen schwache Schubkarre zur leichten Gartenarbeit aufgepeppt ...


Die Hauptarbeit war das Pflanzen einer Thuja-Hecke. Ein 24 Meter langer Sichtschutz am Südrand unsere Grundstücks - parallel zur Einfahrt. Meine Schwester Ulrike und Schwager Matthias mit Sohn Kilian haben ein paar Tage Urlaub genommen und kräftig mit angepackt. Landschaftsarchitekten am Werk ...


Dann haben wir den Miet-Bagger gleich noch im Gemüsegarten eingesetzt, um hier Rasenkantensteine und Bewässerung in die Erde zu bringen.


Und auf der Westseite haben wir angefangen, eine grüne Grenze anstelle eines Zaunes zu pflanzen. Die soll über die Jahre und schrittweise aufgefüllt werden.


Hier die Galerie mit Bildern vom Garten-Einsatz. Zur Belohnung gab es Möhrenkuchen - quasi im Garten aus dem Garten.   




Sonntag, 14. April 2019

Wie viel Werkstatt braucht der Mensch?

14. April 2019. Schwer zu sagen. Wir jedenfalls tendenziell immer mehr. Zum Bauen und vor allem Vorrichten braucht man Platz, Werkzeug, Material ... Am besten gut sortiert und gewartet. Dann geht alles schnell und besser. Wir hatten immer irgendwo auf der Baustelle eine Art "Wanderwerkstatt" und die "Zentralwerkstatt". Inzwischen gibt es drei Werkstätten, unterschieden nach Ausrüstung entsprechend dem Zweck.
Die Holzwerkstatt haben wir im alten Haus eingerichtet. Ich nenne sie "Stube" plus "Werkstatt vor der Stube". Die Frage: "Wo ist der 115er Excenter-Schleifer", lässt sich ganz einfach beantworten: Stube!


 
Dann gibt es seit kurzem die Werkstatt im Container - der Ort, der langfristig Werkstatt sein und bleiben wird. Jetzt schon sehr gut für die richtig groben Sachen: Metallbearbeitung, Schweißen, Sägen usw.



Und dann die schon lange bestehende, sehr, sehr wichtige aber leider recht kleine "Zentralwerkstatt" im Erdgeschoss. Ordnung schreibe ich hier ganz groß, schließlich müssen sich hier fünf Leute quasi blind orientieren, um Hammer, Bleistifte, Bohrer, Zollstock, Schraubendreher, Bits, Maulschlüssel, Schleifpapier, Handschuhe. Astscheren, Schrauben, Fuchsschwanz, Nägel, Schraubzwingen, Imbussschlüssel, Flex, Schrauber, ach ... 


Und Aufheben kann sich lohnen. Schmierfett wird immer gebraucht und übersteht praktisch jeden Systemwechsel. Kann man ja stehen haben.


Montag, 8. April 2019

Licht und ... Staub

8. April 2019. Rauch über der Wiese? ...


Aliens nach der Landung? ...



Nein: Konstantin im staubigen Einsatz!


Wir müssen im Untergeschoss einen Teil der Kabelschlitze nacharbeiten und neue Schlitze in den Porphyr (roter Granit) ziehen, in die demnächst ein umlaufendes Wandheizungsrohr eingesetzt wird.



Währenddessen wird auf dem nördlichen Grundstück nun auch gebaut. Ein Neubau soll errichtet werden. Der Erdaushub bietet einen schönen Aufstieg und ganz neue Perpektiven.






Montag, 11. März 2019

Winter adé

11. März 2019. Es zieht uns wieder nach draußen. Die Sonne lädt dazu ein ...


Die letzten frostigen Geheimnisse werden jetzt aufgedeckt.


Und die milden Temperaturen erlauben die Schlussarbeiten an der Fassade, die wir im November einstellen mussten.


Noch wird es recht früh dunkel, aber es gibt ja LED.


An dem Beschlag für das wunderschöne Rundbogenfenster habe ich wirklich lange und in vielen Einzelschritten gearbeitet. Hier mal ein Einblick:


Und wenn es ab und an stürmt und regnet, nutzen wir die Zeit, innen zu räumen und zu renovieren. Ds provisorische Arbeitszimmer im Haus ist so etwas gemütlicher und vor allem funktionaler geworden - gefällt auch Kater Gismo.



Donnerstag, 31. Januar 2019

Was tun bei Kälte und Nebel?

31. Januar 2019. ... einfach innen weiter machen. Im Vergleich zum Januar vor zwei Jahren sind es schon etwas angenehmere Arbeiten derzeit. Da lohnt der Vergleich, um an Fortschritte zu glauben!



Richtig vornehm geht es also beim Malern zu. Das Nord-Ost-Zimmer ist fast fertig.

Wir haben im Innenausbau weiter gut zu tun. Mauern im Erdgeschoss (bei konstant 10 Grad, ohne Heizung!) zum Beispiel, ...


Brennholz schneiden, ...


oder Küche fegen. 


Im Obergeschoss bauen wir im Duschbad weiter.


Und im alten Haus werden Türen aufgearbeitet.


Dienstag, 11. Dezember 2018

Abrechnung

10. Dezember 2018. Endlich wieder etwas geschafft. Nämlich die Abrechnung unserer geförderten Kredite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Allgemeine Modernisierung und Energetische Sanierung konnten wir so gegen entsprechende Auflagen etwas günstiger finanzieren. Für die Abrechnung mussten wir natürlich einige Nachweise bringen. Unter anderem in Bezug auf die Dämmung. Hier mal ein Einblick: Handzeichnung Wand- und Deckenquerschnitt nach der Sanierung.



Sonntag, 18. November 2018

Gleichzeitig

18. November 2018. Viele kleinere Baustellen gleichzeitig. In Vorbereitung auf die nun einsetzende Kälte haben wir in den letzten Wochen am alten Haus die Eingangssituation verändert.
Einmal durch die Häuser von Süd nach Nord:

Süden: Aus zwei schlecht schließenden Türen haben wir ein Fenster (eines von vielen, die beim Umbau übrig blieben) und eine einfache, aber deutlich bessere Eingangstür gemacht.


Mitte 1: In der Werkstatt mussten wir den Fußboden erneuern.


Mitte 2: Der Heizungsraum hatte noch eine Mauerlücke vom Einbau des riesigen Pufferspeichers. Wir nutzen die Gelegenheit, auch hier ein größeres Fenster einzubauen.



Norden: Einmal Gerüst abbauen bitte, weil es für die letzten Fassaden-Arbeiten nicht die optimale Höhe hatte. Dann eine Woche später (Huch!) wieder aufbauen. Passt jetzt perfekt, um demnächst Dachkasten und Fallrohr zu montieren.



Zurück zur Mitte: Bei so vielen Projekten muss man sich auch mal zwischendurch ausruhen.